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Unternehmen

Geschichte

1873

Gründung durch Michael Ossberger als Maschinenfabrik in Thalmässing. Der von der Technik begeisterte Firmengründer entwickelt und produziert Maschinen für die Landwirtschaft.

1900

Übernahme der Firma durch den ältesten Sohn Carl Ossberger. Er vertieft die Beziehungen zu den Herstellern großer Erntemaschinen, arbeitet aber gleichzeitig weiter an Eigenkonstruktionen zur Unterstützung der Landwirtschaft.

1906

Gründung der "Civil.Ing. Fritz Ossberger Apparate und Mühlenbau" durch den zweiten Sohn des Firmengründers Michael Ossberger. Über verschiedene Erfindungen, u.a. die rückschlagfreie Andrehkurbel zum Motorstart, und seine Verbindung zu A.G.M. Michell und dessen "Radial Flow Turbine", kommt er zur Entwicklung der "Freistrahlturbine", für die er 1922 das Reichspatent 361593 erhält, und der "Durchströmturbine", die 1933 unter der Nummer 615445 zum Reichspatent angemeldet wird.

1928

übersiedelt die Firma nach Weißenburg, ihrem heutigen Standort. Bis zum Ende des 2. Weltkriegs sind auf dem Gebiet des ehemaligen deutschen Reiches über 2000 Durchströmturbinen installiert.

Übernahme durch Ing. Karl Ossberger. In den schwierigen Jahren der Nachkriegszeit führt er die beiden Firmen zusammen und baut sie unter der Firmierung OSSBERGER-Turbinenfabrik zu einem weltweit führenden Hersteller für Kleinwasserkraftwerke aus.

1955

erfolgt die erste Überseelieferung nach Afrika.

wird die neue Abteilung Kunststoffmaschinen aufgebaut und die Fertigung der "Pressblower"-Spritzblasautomaten zur Herstellung von Präzisionshohlkörpern aus Kunststoff aufgenommen.

Bau der ersten Rechenreinigungsmaschine für Flußkraftwerke aus der Ossberger-Produktion.

1977

Nach Ing. Karl Ossbergers Tod übernimmt Frau Dina Ossberger die Firmenleitung. Sie verstärkt die weltweiten Aktivitäten der Firma Ossberger.

1985

Wird die Niederlassung Ossberger Turbines Inc. in Richmond USA gegründet. Dr. Karl-Friedrich Ossberger tritt in die Firma ein.

1989

Verlegt das Landtechnik-Unternehmen Ossberger seinen Hauptsitz nach Weißenburg und errichtet auf 12.000 qm Fläche ein zentrales Service- und Ersatzteilzentrum.

1990

Bau eines Versuchsstandes im Haus für den Betrieb von Kaplan- und OSSBERGER®-Turbinen

1992

Erwerb von 9 550 m² in Bad-Kösen, Sachsen-Anhalt. Von diesem Grundstück mit einer überbauten Fläche von 1 800 m² erfolgt der Vertrieb landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Einführung CAD in der Konstruktion.

1995

Erweiterung der Montagehallen in Weissenburg; nun steht eine Produktionsfläche von 7.000 m² zur Verfügung. Modernisierung des Maschinenparks durch weitere CNC Fräs-, CNC Dreh- und NC-Brennschneidmaschinen.

1997

Einführung eines firmeneigenen Qualitätssicherungssystems.

1999

Umfirmierung in OSSBERGER GmbH + Co mit den Abteilungen:  
   
Hydro: Wasserkraft, Wasserturbinen, Wasserturbinenregler, Rechenreinigungsmaschinen
Landtechnik: überregionaler Landmaschinenhandel mit Vertrieb,Werkstatt und Zentral-Ersatzteillager
Plastics Technology: kunststoffverarbeitende Maschinen
Sondermaschinen: Reinigungsmaschinen

2002

Umbau der Montagehalle West; Zukauf weiterer CNC Fertigungsmaschinen.

Eine neue Abteilung wird aufgebaut und mit der Produktion des Coli-Cleaners begonnen (chemiefreie dezentrale Teilereinigung).

2004

Die Abteilung Landtechnik stellt ihre Aktivitäten ein.

Entwicklung und Auslieferung von Kaplan-Turbinen für den Einsatz mit Seewasser.

2010

Auslieferung der 10.000sten Turbine.

2011

Erweiterung des Programms automatischer Rechenreiniger

2012

Bau einer 1200 m² großen Montage- und Auslieferungshalle mit Verwaltungstrakt.


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